Freitag, 18. Mai 2012

Ein paar Bilder

Unser Stand beim großen Markt in Atahualpa
 
Der erste Hipster Atahualpas :D
 
 Süßigkeiten...klebt schön zwischen den Zähnen, da mag ich Lakritz lieber...

Produkte aus der Region

Orchidee, frisch von meiner Familie aus dem Wald mitgebracht (Zu sagen, dass die armen Dinger so irgendwann aussterben werden, bringt nichts...)

Zu Besuch bei Freunden in Mojanda (Atahualpa), man kann es sich hier auch gemütlich machen...Ich glaube, das Haus ist das coolste, was ich in Ecuador gesehen habe.

Blick aus dem Schlafzimmerfenster

Blick vom Balkon

Kolibri entdeckt!

Kaminzimmer

Mit eigenem Páramo

Das Haus vom Weiten

Das war´s auch erstmal...hoffentlich klappt es, ich habe für das nächste Mal einen Rundgang durch Atahualpa geplant...


Ich arbeite schon länger in einem Kindergarten, als ich dachte...


Mein letzter etwas düster ausgefallener Blogeintrag ist nun ein Weilchen her, wird Zeit für ein Update.

Ich habe es nun endlich geschafft! Ich habe meinen Koordinator gewechselt! Mein Koordinator ist jetzt ein neues Mitglied der Junta.

Wie es dazu kam?

Ein Freund meinte letztens zu mir, als ich ihm von den Geschehnissen hier erzählte, dass das doch alles ein großer Kindergarten wäre – und Greta mittendrin. Hat er Recht! :D

Ich hatte mich bei EIL Ecuador beschwert, dass ich nun zwischen den Zankereien meiner Koordinatorin und der Junta gefangen sei und keine Lust mehr habe, dazwischen zu stehen und mir von beiden Seiten anzuhören, wie doof doch der andere sei. Also wollte ich lieber nur noch mit der Junta arbeiten.
Erst wurde es mir verneint, meine Ex-Koordinatorin hätte doch so viele tolle Pläne für mich (jaa, seit August hatte sie das) und es sie würde doch sehr unter dem schlechten Gerede des Dorfes leiden, würden alle erfahren, dass ihr Voluntarierschützling sich für die andere Seite entschieden hat. Also Zähne knirschend hingenommen und weitergemacht. Nach 2 Wochen erzählt mir dann plötzlich eine andere Freiwillige, dass ich doch den Koordinator gewechselt hätte? Jedenfalls würde das meine Koordinatorin überall herum erzählen. Also schnell bei EIL angerufen, wo ich dann nur zu hören bekam, dass man das doch schon vor 2 Wochen beschlossen hatte! Ach, nein, so was! Na ja, obwohl ich das mal wieder alles sehr komisch, unehrlich, hinterhältig, verpeilt, was weiß ich fand, habe ich mich viel mehr gefreut, dass ich diese überaus ehrliche und fürsorgliche Koordinatorin endlich los war.
Trotz meiner Freude schaffte die es unerwarteter Weise doch noch, mich wieder einmal auf die Palme zu treiben, als sie mir freudig mitteilte, dass sie doch meine Arbeitspläne von Oktober bis Dezember verloren hätte und es ja nun mein Problem sei, die wieder zu besorgen. Woher soll ich jetzt wissen, was ich im Oktober gemacht habe? Um nicht weiter mit ihr reden zu müssen, habe ich mir schnell was ausgedacht und neu unterschreiben zu lassen. Endlich Ruhe! Dachte ich...

Nun die Baumschule. Erst wurde beschlossen, man wolle das ganze Ding doch auf ein anderes Grundstück versetzen, dann hatte sich die Gemeinschaft aber doch wieder bemüht, damit die Baumschule bei ihnen bleibe. Ich hatte das Ding mittlerweile abgehakt und wollte damit nichts mehr zu tun haben. Die Bäume gehen so oder so in die Erde, sollen sie doch ihren Ententanz alleine tanzen.

Heute Morgen ruft mich mein neuer Koordinator, um sich mit mir nachmittags in der Junta zu treffen. Ich hätte an alles gedacht, aber nicht an das: Die Baumschule soll nun doch umziehen, die Gemeinschaft will sie doch nicht mehr haben und er solle doch sofort alles abtransportieren. Schon wieder! Und wo soll er hin? Am besten in die Nähe von meinem Haus, wo ich wohne. Hätte man sich das nicht im August überlegen können und nicht, wenn ich fast schon weg bin? Ach, ich habe keine Lust mehr auf das Ding!

Und doch werde ich mich morgen noch mal einmischen. Wie es scheint, wurden vorher von der Gemeinschaft schon viele Pflanzen geklaut. Mir egal, Hauptsache, die Pflanzen sind in der Erde und wachsen, egal, wo. Aber nun erzählen sie meinem armen Koordinator, der ja nun ganz neu in seinem Amt ist, dass er zwar die Pflanzen haben kann, aber sie eh nicht außerhalb der Gemeinschaft wachsen werden und er auch nicht mehr ,,ihren“ Wald betreten darf, um neue Pflanzen zu sammeln, ätsch bätsch!
:D Das ist der größte Scheiß, den ich je gehört habe. Nun haben einige der Gemeinschaft (ich denke mal, meine nette Ex-Koordinatorin auch) auch noch verkündet, dass wenn die Baumschule geht, niemand mehr ,,ihren“ Wald betreten darf, besonders nicht zum Orchideen pflücken, sie wollen ja jetzt ihre Orchideenzucht aufmachen. Die sind so bescheuert.
Erstens ist Wald Allgemeingut und gehört niemandem.
Zweitens haben die Leute gar nicht das Wissen, eine Orchideenzucht zu eröffnen.
Drittens hat ihnen die Junta gar nichts getan. Sie wollen nur, dass Atahualpa ihnen die Baumschule kostenlos überlässt.

Ich werde mal im botanischen Garten in Quito fragen, ob das wirklich stimmt, dass die Pflanzen 200m tiefer nicht mehr wachsen. (Glaube ich eher nicht) Denn nun haben sich die Leute aus der Gemeinschaft, als leidenschaftliche Wannabe-Wissenschaftler ausgewiesen, haben aber nicht mal eine Schule abgeschlossen, lesen nicht und haben auch kein Internet. Geschweige denn haben sie je vorher eine Baumschule besessen und mit der Höhenanpassung von speziellen Baumarten experientiert. Sie meinen jetzt, dass die Bäume im Wald nur gaaaanz oben wachsen, je kälter, desto besser. Hmm, also nach meiner Logik und meinem Ökologiewissen klappt es nicht ganz. Klar, es gibt Arten, die an bestimmte Höhen gebunden sind, aber das sind die Baumarten nicht unbedingt und wie gesagt, es geht um einiger Meter mehr oder weniger. Also mal sehen...

Das Traurige ist, dass die Menschen hier oft so ungebildet und gut gläubig sind, dass sie alles schlucken. Wenn also Jaime sagt, dass es nicht geht, dann geht es nicht. Allgemein kommt man hier nicht darauf, viele Sachen auch einfach mal anzuzweifeln oder zu kritisieren.

Ich habe, ehrlich gesagt, keine Lust mehr auf Kindergarten. Wenn die Leute sich hier alle gegenseitig anlügen und in den Rücken fallen wollen und es sich die anderen gefallen lassen, bitte.

Für meine restlichen Arbeitsstunden hatte ich andere Sachen vorgesehen. Ich werde noch bis zum Ende den Unterricht in meiner Schule durchziehen, im Kindergarten helfen, Stoffbeutel bemalen, Infomaterial für meinen Koordinator sammeln und eine riesige Mauer bemalen. Die Mauer ist am Ortseingang, so dass jeder an ihr vorbei muss. Außerdem gehört sie zu dem Grundstück meiner Freundin. Und diese Mauer war einfach hässlich. Dort waren noch die verdreckten Reste des letzten Wahlkampfes zu sehen...nun wird es verschönert mit Kolibris, Orchideen, Loros und irgendeinem Spruch, der zum Naturschutz anregen soll. (Jemand 'ne coole Idee?)

Und hinsichtlich der Organisation hier, habe ich einfach nur das Gefühl, dass die mit wenig Arbeit einfach nur Geld verdienen wollen. Ich finde es traurig, dass man so mit Leuten umgeht, die ja eigentlich nur helfen und ne tolle Zeit haben wollten. Ich sehe ja, wie andere Freiwillige untergebracht sind oder wie mit Problemen umgegangen wird. Man nimmt die Freiwilligen, schickt sie einfach irgendwo hin. Wenn es Probleme gibt, egal, Projekt wurde anerkannt und das Geld ist verdient. Der Rest ist Schicksal.

Mal was Nettes zum Schluss: Ich mache hier viele nützliche Erfahrungen fürs Leben. Die Art und Weise ist zwar etwas unangenehm, aber wenn es vorbei ist, werde ich mich bestimmt über die gesammelten Erfahrungen freuen. :D Der weise Freund von mir bemerkte dazu letztens noch, dass man ja schließlich auch deshalb gerade einen weltwärts-Freiwilligendienst macht, um solche Erfahrungen zu machen und dass es natürlich nicht alles so läuft, wie man es gewohnt ist.
Das Leben hier im Dorf finde ich eigentlich ganz nett und ich freue mich auch, dass ich so viele Leute kennenlernen konnte. Nur eben das Projekt, was nun leider so viel Zeit einnimmt, war jetzt echt mal Sche***.

Ich hoffe, ich kann demnächst mal wieder ein paar nette Bilder hochladen, um von meinen negativen Gedanken abzulenken. :)

Mittwoch, 18. April 2012

Mein Projekt ist und bleibt ein Alptraum...

Hallo an alle,

in letzter Zeit spielt sich hier mal wieder das absolute Drama ab.

Meine Koordinatorin hatte mich am Anfang in die Junta (so etwas wie die Dorfverwaltung) gesteckt, um dort auszuhelfen, ist aber selbst im Januar ausgestiegen und hat sich mit den anderen Mitgliedern dort größtenteils zerstritten. Allein das war mal wieder ein Rückschlag, weil ich nun zwischen den zwei Fronten stand. Aber Es hatte sich dann doch geregelt, weil geplant war, die Baumschule der Junta zu übergeben und auch schnell ein neuer Abgeordneter für Ökologie folgen sollte.

Alles schön und gut auch danach habe ich mich wieder berappelt, war viel auf Reisen und habe dann in der Baumschule weitergearbeitet, weil ich dachte, dass ja einer kommen würde, der sich nach mir weiter darum kümmern würde. (Alle unsere Projekte sollen ja nachhaltig sein.)

Jetzt beginnt das Drama. Die Baumschule befindet sich auf einem Grundstück, welches der Familie meiner Koordinatorin gehört, die mir aber Mittwoch klipp und klar erklärt hat, dass sie das Grundstück doch nicht der Junta leihen möchte, ,,weil die ja alle doof sind und eh keiner in der Lage ist, die Baumschule in Stand zu halten. Dazu soll die Gemeinschaft in Mojanda gefördert werden, die kämpfen wollen und auch sehr gut ohne die Unterstützung der Junta auskommen.“
Ja, also weil die Dame verletzt ist, möchte sie nun weiter einen Kampf gegen die Junta austragen. Danke, dass meine Arbeit davon betroffen ist und auch die Arbeit der anderen Freiwilligen.

Ich sehe das Projekt nun nicht mehr als nachhaltig an. Denn nun haben sie kein Geld mehr für die Baumschule und es gibt niemanden, der offiziell die Verantwortung übernehmen möchte. EIL Ecuador hat mir nun aufgetragen, ich solle doch bitte eine Gruppe von Leuten gründen, die zuverlässig sind, die sich darum kümmern würden. Ich kenne genau zwei Personen in Ecuador, die wirklich zuverlässig sind und die wohnen zu weit weg und darüber hinaus hat meine Koordinatorin auch mit denen Stress (weil sie sich öffentlich über die Unzuverlässigkeit meiner Koordinatorin beschwert haben), dass die bestimmt auch nicht auf das Grundstück dürfen. Und meine Koordinatorin hat schon mehrere Baumschulen mit dem Geld der Junta gebaut, die dann eingegangen sind und dessen teures Material jetzt Eigentum ihrer Familie ist.

Also habe ich mich bei EIL Ecuador beschwert. Ich habe angefragt, ob ich nicht bitte den Koordinator wechseln könnte (der Präsident der Junta und andere Personen haben sich angeboten), damit ich aus diesem Streit da herauskomme und wenigstens die letzten Monate noch ruhig arbeiten kann.

Gestern sah es dann auch ganz gut aus. Ich war in der Reunión der Junta, es gibt einen neuen Abgeordneten für Ökologie, der mit uns Voluntariern auch arbeiten und sofort anfangen möchte. Da die Familie den Vertrag nicht unterschreiben wollte, werden wir die Baumschule nun neu montieren, weil die Junta 1500 $ investiert hat, die sonst verloren gingen. Wir haben auch schon ein Grundstück, den Hinterhof meiner Freundin, bei der ich mir sicher bin, dass sie sich auch super darum kümmern wird und wir auch, wenn ich in Deutschland bin, Kontakt halten werden.

Pustekuchen. Meine Organisation erlaubt mir nicht den Koordinator zu wechseln und ich solle mich doch bitte nicht in diesen Baumschulenstreit einmischen, denn zur Organisation hat meine Koordinatorin gesagt, dass sie schon immer den Vertrag unterschreiben wollte und sie ja gaaaanz viele neue tolle Pläne mit mir hat.
Ja, das sagt sie seit August 2011 und man sieht ja, was daraus geworden ist. Nein, danke, ich will mich nicht länger von ihr vera****** lassen.

Leider sind in der Baumschule noch meine Bäume, die ich gesammelt habe und mit denen ich auch wiederaufforsten möchte. Meine Koordinatorin hat mir jedoch angekündigt, dass ich die nicht benutzen darf, sondern die für die Wiederaufforstung des Colegios sind. Ganz ehrlich? Nö. Uns wurde das Projekt n Deutschland auch als Wiederaufforstungsprojekt verkauft, dann möchte ich das auch machen und nicht dem Colegio die Bäume geben, die die Bäume teilweise sogar einfach nur auf das Feld werfen, die Bäume mit Plastiktüte einpflanzen oder in zu tiefen Löchern versenken. Ich werde mich jetzt daran machen, mir wenigstens die noch zu holen. Ein Grundstück wurde mir schon angeboten.

Ich bin im Moment wieder extrem enttäuscht, weil ich dachte, dass wenigstens die letzten Monate entspannt werden und nun kommt der Ärger schon wieder. Ich hoffe, dass ich wenigstens meine Bäume wiederbekomme und dass mich meine Koordinatorin in Ruhe mit der Junta arbeiten lässt, das werde ich ihr noch einmal klipp und klar sagen. Und wenn nun auch noch die Baumschule wegen dieses albernen Streits für mich wegfallen sollte, dann bleibe ich einfach zu Hause bei meiner hochschwangeren Gastmutter und helfe ihr.

Für mich steht fest, dass ich froh bin, in Ecuador zu sein und so viel gesehen zu haben, aber dass das Projekt schrecklich ist., weshalb ich schon sei August die Wochen zähle, bis ich wieder nach Hause kann. Ich würde es nie wieder so machen, sondern mir GANZ GENAU das Projekt und die Leute angucken, bevor ich wirklich ein Jahr dort arbeiten soll.

Wenn es was Neues gibt, berichte ich sofort. Viele liebe Grüße!

Montag, 16. April 2012

Neues aus Atahualpa

Heute im Vivero gesichtet: Zweischänziger Kolibri

Gruppenfoto meiner Gastfamilie (und meinem Freund :) ) bei meiner Geburtstagsfeier in Minas

Bald folgt wieder mehr... :)

Sonntag, 8. April 2012

Mein Weg zur Arbeit in Bildern und anderes...

Hallo,

viele haben sich schon beschwert, dass ich lange nichts mehr geschrieben habe. Das lag daran, dass mich mein Freund besucht hat und wir lange Zeit unterwegs waren. Nun wird es aber besser, denn ich habe endlich meinen Laptop! :) In Deutschland kann man sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen, was das für eine Bereicherung für mich bedeutet. Filme gucken, endlich ordentlich skypen können, im Park ins Internet gehen wie man möchte...zu Hause Musik hören und Blogeinträge schreiben! Luxus! :)

Mir geht es sonst gut, ich habe mir sehr viel Arbeit gesucht, so dass ich jetzt noch gut beschäftigt bin für die letzten Monate. Im Moment mache ich Leinenbeutel. Ich besorge den Stoff, lass ihn von einer Näherin anfertigen, bemale sie selbst und verkaufe sie dann, um Spenden zu sammeln. Von den Spenden möchte ich die Baumschule weiter ausbauen und in der Junta (Dorfverwaltung) eine kleine Bibliothek aufbauen, wo ich dann Bücher über gesunde Ernährung, mit Rezepten, Bildern aus aller Welt, über organische Agrikultur und Mikroökonomie zur Verfügung stellen möchte. Es gibt hier zwar keine Lesekultur wie in Europa, aber selbst wenn du 10 von 1000 sich mal die Bücher angucken würden, wäre das ein Erfolg.
Ich denke mir einfach, dass es so etwas ist wie Hilfe zur Selbsthilfe. Im Moment kann sich hier keiner weiterbilden, Computer können sie nicht bedienen, Bücher oder Zeitungen gibt es einfach nicht, also kann man auch nicht an Informationen kommen. Aber wenn die Verwaltung kostenlos die Bücher anbietet, ist jeder selbst Schuld, der das Angebot nicht nutzt.
Dazu fragen mich immer mehr Leute, ob wir nicht die Bäume aus der Baumschule nutzen könnten, um auf ihrem Grundstück aufzuforsten. Das Projekt trägt also Früchte. :)
Außerdem arbeite ich nun einmal die Woche im Kindergarten von Atahualpa, was mir total Spass macht, weil es dort einfach ein angenehmes Arbeitsklima gibt. Die anderen Kindergärtnerinnen sind offen und nett und die Kinder freuen sich total, dass ich Kekse für sie backe oder ihnen die Gesichter bemale, damit sie aussehen wie Tiger, Schmetterlinge oder Spinnen.

Dennoch werde ich mich, wenn ich noch mehr Informationen eingeholt habe, bei meiner Koordinatorin über ihr Verhalten beschweren und es auch meiner Organisation mitteilen. Einmal, weil uns in Deutschland das Ganze hier als Ökoprojekt verkauft wurde, aber man sieht ja, was daraus geworden ist. Was mir passiert ist, weiß ja wohl jeder zu gut und die anderen sind nun zu fast 100% in den Schulen beschäftigt, was eigentlich ja nicht so geplant war. Wir müssen uns eben immer selber darum kümmern, wenn wir mal in der Natur arbeiten wollen....
Dazu lässt sie uns Voluntarier ihre Arbeit in der Schule machen. Sie schickt uns hin, sagt uns nicht Bescheid, dass sie was anderes vor hat oder krank ist, kommt nicht, lässt uns alleine unterrichten, kassiert aber das Geld. Das war eigentlich nicht der Sinn der Sache...

Na ja, aber nun wieder zu etwas Erfreulichem. Ich habe mich letzten Donnerstag alleine zu Fuß auf den Weg zum Vivero (Baumschule) in Mojanda gemacht und dabei mal die Landschaft fotografiert, damit ihr euch mal einen Eindruck davon machen könnt, wie meine Umwelt so aussieht. Nur mal so, der Weg geht über Stock und Stein, Berge und Täler und kann bei gemütlichem Gehen über eine Stunde dauern, ich habe auf dem Rückweg einen Rekord von 50 min aufgestellt.
(Meine Koordinatorin hat mir natürlich nicht gesagt, dass es auch eine Abkürzung gibt. Von der habe ich erst am Freitag erfahren, die werde ich Montag mal ausprobieren...)

Raus aus unserer Einfahrt. Es ist ungefähr 8h morgens und ein sonniger Tag. eigentlich sollte ich unterrichten, aber die Direkorin hat mir mal wieder nicht mitgeteilt, dass sie verbotener Weise den Kindern eine Woche mehr Ferien gibt, also geht es spontan zur Baumschule. 

Die Nachbarschaft und der erste (noch sanfte) Berg

Mehr aus der Nachbarschaft

Auf in die erste Kurve und weg von der Zivilisation :D (Danach sieht man kaum noch Häuser)




Der Ausblick ist echt nicht schlecht. Auf der anderen Seite des Tals kann man das größte Dorf der Region, San Jose de Minas, sehen.

Daaaaa drüben muss ich hin.

Rein in das erste Tal...


Und wieder hoch den Berg.

Und rein in die nächste Kurve. 

Meine Weggefährten (wahrscheinlich auf dem Weg zu ihren Kühen)

Da oben, wo der Zickzack-Weg hinführt, wohnt auch jemand. Gut, dass ich nicht den Weg hoch muss....

Es ist noch richtig weit und ich habe keine Lust mehr. Aaaaber da kommt ein Auto, wenn ich Glück habe, nehmen sie mich mit.

Juhuuu, es geht mit dem Auto weiter. :)

Auch immer dabei.

Raus aus dem dritten Tal.

Der Ausblick

Angekommen in Mojanda Grande

Wieder Berg auf, um bei der Baumschule anzukommen

Mojanda Grande

Mehr aus Mojanda Grande

Juhu, endlich im Vivero angekommen. :) Man sieht, das man noch einiges machen kann.

Und wieder zurück...dieses Mal hat mich leider niemand mitgenommen.

Der Fuya-Fuya (nicht mehr aktiver Vulkan, aber angeblich soll man es immer noch Grummeln hören)

Von Mojanda Grande kann man meine Schule in Mojandita sehen, die noch einmal höher liegt

Links Mojanda Grande, rechts hoch zu meiner Schule

Das Schild dazu. Wer findet den Fehler? (Kleiner Tipp, rechts unten...das Zeichen findet man hier auch als Tattoos und Halsketten, aber wohl nur, weil die hier nicht wissen, was es alles bedeutet)

 Und wer findet hier den Fehler? (Eukalyptus, in ganz Ecuador gibt es Eukalyptus, weil es schnell wächst, gutes Holz ist und von den Kühen nicht gefressen wird...toll, trocknet aber den Boden aus, hat giftige Blätter und Samen für die Flora und Fauna hier und vertreibt andere einheimische Baumarten....)

Letztes Hindernis auf dem Rückweg

Zurück zu Hause ein Bild vom ersten bemalten Leinenbeutel gemacht. Unten fehlt noch: Ama la naturaleza. Habe schon mehr Bestellungen als Beutel, jetzt warte ich darauf, dass die Näherin am Park noch mehr fertigstellt...

Zum Abschluss ein Bild aus dem Kindergarten. Lächeln ist auf Fotos nicht so üblich wie in Deutschland. (Familienportraits sind immer toternst.) Das Mädchen auf meinem Schoß wollte zurück nach Hause, also habe ich im Chaos irgendwie versucht eine Geschichte zur Ablenkung vorzulesen.

Das reicht erstmal, bis demnächst! :)





Dienstag, 28. Februar 2012

Tipps fuer zukuenftige Weltwaertsler/Freiwillige

Hallo,

ich weiss ehrlich gesagt nicht genau, wer meinen Blog liest. Bevor ich aber ins Ausland gegangen bin, habe ich auch willkuerlich irgendwelche Blogs von anderen Freiwilligen gelesen, um mich zu informieren.

Nach 7 Monaten in Ecuador habe ich so einiges an Erfahrungen gesammelt und weiss deshalb jetzt auch, was ich besser machen wuerde. Damit andere nicht aehnliche ,,Fehler" machen wie ich, wollte ich auf meinem Blog noch ein paar Tipps geben, damit das Jahr im Ausland auch gut wird.

  1. Die Organisation: Ich habe bei mir und anderen Freiwilligen beobachtet, dass grosse und bekannte Organisationen nicht besser sein muessen als kleinere. Meiner Meinung nach ist Experiment e.V. in Deutschland super organisiert, aber hier in Ecuador bin ich vom Ganzen nicht mehr so begeistert. Mein Projekt habe ich mir letzten Endes selbst zusammengestellt. Meine Koordinatorin gab an EIL Ecuador weiter, dass sie hier ein Projekt hat, was dann an Deutschland weitergereicht wurde. In Deutschland wurde ich supergut vorbereitet, aber hier in Ecuador angekommen fand ich es dann nicht mehr so berauschend. Es ist nicht der Sinn des Freiwilligen sich selbst zu beschaeftigen. Woher soll ich nach ein paar Wochen wissen, was funktioniert und gefragt ist, wenn mir keiner hier hilft? Meine Koordinatorin hat es sich anders ueberlegt und hat doch keine Lust mehr mich hier zu beschaeftigen. Also bin ich mir selbst ueberlassen, aber da es ueber so viele Wege geht, konnte man das ja in Deutschland nicht voraussehen, dass die Koordinatorin so unzuverlaessig ist. Die Freundin eines Freundes ist mit einer kleinen Organisation weggegangen, die nur ein Projekt unterhaelt. Sie ist auch, wie es sein sollte, 8 Stunden beschaeftigt und vollstaendig in das Projekt eingebunden. So macht es meiner Meinung auch Sinn und Spass zu arbeiten. Ich habe mir nach 7 Monaten zwar auch was zusammengebastelt, aber das hat eben 7 Monate gebraucht...
  2. Das Land: Beim Land muss ich sagen, dass ich mir vorher gedacht hatte: Du warst nie da, du weisst nicht, wie es wird, also probier es einfach aus. Ecuador war eine gute Wahl, finde ich. Es ist klein, hat aber dafuer eine extreme Vielfalt. Ich kann fuer wenig Geld viel reisen und bekomme sehr viel zu sehen.
  3. Das Projekt: Die Wahl ist vieeeeeeeel wichtiger. Wichtiger als das Land, finde ich. Ich denke, dass alle Laender, die bei weltwaerts angeboten werden, interessant sind. Beim Projekt ist das nicht so. Ich kenne viele Freiwillige, denen ihr Projekt jetzt ziemlich auf den Geist geht. Mir auch, aber das war auch ein sehr spezieller Fall. Man muss bedenken, dass man die Arbeit 5 Tage die Woche, 8 Stunden am Tag machen muss. Das ist der Grossteil der Zeit im Ausland. Wenn man nur so halb mit dem Projekt klarkommt, kann man sich dadurch sehr ungluecklich machen. Was in Deutschland vielleicht noch cool klingt, kann dann in Realitaet ganz anders aussehen. Beispiel Schule. Bildung in einem Entwicklungsland (Das ist auch ein sehr diskriminierender Term, besser Laender des Suedens oder so...) zu unterstuetzen, hoert sich gut an und kann eigentlich nicht schaden. Das dachte ich mir eben auch. Aber das ist schwieriger als gedacht. Man muss bedenken, dass 80 Prozet oder mehr der weltwaertler Abiturienten sind, die keinerlei weitere Ausbildung haben. Die Kinder, um die man sich kuemmert, sind aber nicht so wie Kinder in Deutschland. Es kommt der kulturelle Unterschied mit Erziehung und Kultur, die Armut oder andere Lebensumstaende wie das Leben auf dem Land dazu. Viele Kinder kommen aus sehr schwierigen Verhaeltnissen. Wenn ein Abiturient nicht mal die paedagogische Ausbildung hat, eine deutsche Grundschulklasse zu leiten, wie dann eine Klasse in Ecuador, mit neuer Sprache und Kindern, die nach deutscher Sicht psychologische Unterstuetzung benoetigen? Und das jetzt nicht ein paar Wochen, sondern ein Jahr! Ich habe Glueck, dass ich nur 2 mal die Woche 5 Kinder habe, aber das reicht mir schon vollkommen. Und was man danach erreicht? Ich musste trotz mehrer Vorfreiwilliger bei 0 in Englisch anfangen, weil die Kinder alles vergessen haben. Auch in Computación haben die Kinder ausser das Basiswissen (Computer anschalten) wieder alles vergessen. Das ist nicht nur an meiner Schule so, sondern an fast allen. Also sollte man sich fuer so ein Projekt entscheiden, sollte man WIRKLICH Spass am Unterrichten haben und einen guten Draht zu Kindern haben, sonst tut man sich und auch den Kindern keinen Gefallen.
  4. Der Ort: Ich wollte mal etwas ganz anderes ausprobieren und ganz andere Erfahrungen sammeln, deshalb habe ich mich dafuer entschieden auf dem Land zu wohnen. Man muss sich aber bewusst sein, dass das wirklich viele Veraenderungen bedeutet. Wer sich ein cooles Auslandsjahr mit vielen neuen Freunden und Gleichgesinnten vorstellt, sollte sich genau ueberlegen, wo man hingeht. Hier in Atahualpa ist es viel kuehler als in anderen Teilen Ecuadors und auch die Leute sind etwas zurueckhaltender. Sie sind nicht so offen wie in anderen warmen Gebieten Ecuadors. Ich kann dazu aber sagen, dass sie genauso so gastfreundlich und grosszuegiger sind, aber Freundschaften brauchen anfangs eine laengere Anlaufzeit als woanders. Dazu muss man sich klar machen, dass die meisten Jugendlichen in unserem Abiturientenalter entweder in anderen Staedten studieren, eine Ausbildung machen oder arbeiten oder noch da sind, weil sie schon eine eigene Familie gegruendet haben. Hier auf dem Land zu wohnen, ist also wirklich eine ganz andere Erfahrung. Ich bin oft alleine unterwegs, meine Gastfamilie ist sehr nett, aber teilt eben auch nicht wirklich meine Interessen mit mir und tun Dinge, die fuer mich sehr ungewoehnlich sind und die ich oft nicht verstehen kann, und meine besten Freundinnen, die ich hier gefunden habe sind 50 und 60 Jahre alt. Mit den beiden Frauen treffe ich mich oefter zum Stricken, Kochen, Backen oder einfach reden. Mit der einen und ihrer Familie bin ich letztens nach Otavalo gefahren und mitttlerweile ist es dort wie ein zweites zu Hause fuer mich geworden. Zum Glueck habe ich in der Naehe auch noch andere Voluntarier, mit denen ich mich meistens treffe. Aber ohne die waere ich wohl etwas aufgeflogen. Die Leute, die mein Alter haben, meine Gastschwester zum Beispiel, sind natuerlich trotzdem total nett und man kann mit ihnen tanzen gehen (nur Zumba im Haus) oder die Familie besuchen, aber so richtig tiefgruendige Gespraeche kommen nicht auf und ich komme zum Beispiel nicht damit klar, dass meine Gastschwestern so gut wie nie das Haus verlassen und auch nie Besuch bekommen. Ich bin es eben anders gewoehnt, ich gehe gerne raus, verreise, treffe mich mit Freunden. Mit so etwas muss man klar kommen, ein ganzes Jahr lang. Eine andere Freiwillige wohnt in Quito, bei ihr ist es ganz anders. Sie hat genuegend Freunde in ihrem Alter, die sie auch ueber ihren gleichaltrigen Gastbruder kennengelernt hat. In Quito sind eben die ganzen Studenten in unserem Alter (Colegio verlaesst man mit 17-18), die meistens auch aehnliche Interessen haben.
  5. Persoenliche Angelegenheiten: Wer viel Heimweh hat, faellt natuerlich gleich weg. Ich aknn auch sagen, dass man es sich auch gut ueberlegen sollten, wenn man einen Freund oder eine Freundin hat. Na klar, kann man das auch schaffen, aber 1 Jahr sich nicht zu sehen ist hart und kann viel veraendern. Natuerlich kann man auch, wenn man einen Freund hat, viel Spass im Ausland haben, aber es ist schwerer als fuer andere. Ich weiss von mir und anderen Freiwilligen mit Beziehungen, dass sie es viel schwerer haben, sich von Deutschland zu loesen und eher Heimweh bekommen als andere. Natuerlich sollte man sein Leben nicht von einer Beziehung abhaengig machen, aber vielleicht waere dann nur ein halbes Jahr im Ausland oder etwas spaeter ein Auslandssemester besser.
  6. Womit ich auch bei der Dauer waere. Ich kenne andere Freiwillige, die nur ein halbes Jahr hier waren und denen es so vollkommen gereicht hat. Ich finde es nicht schlimm, noch bis Juli hierzubleiben, aber die freie Zeit noch fuer andere Sachen in Deutschland zu nutzen haette mir auch gefallen und langsam habe ich auch genug Erfahrungen gesammelt... ;) Ich denke mal, dass man gut ein Jahr in der Stadt leben koennte, aber auf dem Land finde ich es langsam etwas anstrengend und vermisse es doch sehr, mehr unter Leute zu kommen.
  7. Und zu guter Letzt: Der Dienst selbst. Man macht hier keinen Entwicklungsdienst, dazu fehlt einem natuerlich die Ausbildung, sondern es ist ein Freiwilligendienst, der eben einfach nur in einem ,,Entwicklungsland" durchgefuehrt wird. Man wird nicht wirklich die Welt veraendern. Man kann nicht hierherkommen und sagen :,,So, meine Lieben, das laeuft hier nicht so richtig, ich raeum hier mal auf!" Das kaeme Kulturdiskriminierung gleich. Es ist einfach so, dass viele Sachen anders laufen als in Deutschland und jeder entscheidet fuer sich selbst, ob das gut oder schlecht ist. An meinem Projekt ist es eben das Problem, dass ich es selbst aufbauen muss, was mir ueberhaupt nicht gefaellt. Ich finde die Arbeit dann sinnvoll, wenn mich die Ecuadorianer selbst um Hilfe bitten und ich mit ihnen zusammenarbeite. Mir wurde zum Beispiel oefter vorgeschlagen, ich solle Nachhilfe anbieten. Aber es moechte keiner Nachhilfe, weil die Leute nicht wissen, dass ihr Wissensstand nicht mit dem von Deutschen Abschlussschuelern vergleichbar ist. Die Schueler bekommen trotzdem ihre 20 Punkte, egal, ob sie Englisch sprechen oder nicht. Jetzt komme ich und sage: Euer Englisch ist schlecht, ihr braucht Nachhilfe von mir! Das ist diskriminierend meiner Meinung nach. Oder ich persoenlich wuerde es auch doof finden, wenn jetzt einer aus Singapur kaeme und mir sagen wuerde, ich kenn mich nicht in Wirtschaft aus, da muss er mir jetzt nachmittags Nachhilfe geben. Wuerde ich auch keine Freudenspruenge machen. Man sollte sich vorher im Klaren sein, dass man hier nicht als Lehrer herkommen darf, der die Leute nur nach seinen Kulturvorstellungen erziehen moechte. Auch wenn einem viele Sachen nicht gefallen, sollte man lieber ruhig sein und einfach das Beste daraus machen. Deshalb ist es noch mal sinnvoll auch auf das Projekt zu achten. Ich arbeite am liebsten mit Ecuadorianern zusammen und unterstuetze sie dort, wo sie mich auch wirklich nach Hilfe fragen. Es ist wichtig, dass einem die Arbeit im Ausland und mit anderen Leuten Spass macht und den Leuten einen Gefallen tut und eben nicht, dass man hier mal ordentlich aufraeumt. Das wuerden wir in Deutschland auch nicht wollen. Es ist eben ein etwas anderes ,,Welt veraendern", es geht mehr um den kulturellen Austausch und das Zusammenleben. Und vor allem, das wurde uns schon bei unserem Vorbereitungsseminar gesagt, ist das Jahr fuer uns selbst, wie ein extremer Abenteuerurlaub, dass man die eigenen Grenzen kennenlernt und das freie Jahr zum Nachdenken, Sprache lernen und Reisen nutzt.
Okay, das ist jetzt ganz schoen viel geworden. Ich hoffe, ich konnte vielleicht einigen damit helfen, die gerade ueberlegen, ins Ausland mit weltwaerts zu gehen. Nach meinem schwierigen Projekt wuerde ich weltwaerts nicht unbedingt empfehlen, sondern auch wie andere Freunde lieber einen bezahlten Freiwilligendienst fuer nur 6 Monate machen oder ein halbes Jahr arbeiten und dann durch die Welt reisen. Aber das muss jeder fuer sich selbst entscheiden. Ueberhaupt ins Ausland zu gehen, kann ich aber sehr empfehlen. :)

Dienstag, 21. Februar 2012

Reise in den Oriente und mehr... Teil 2

2. Tag

Musik machen auf dem Balkon mit Blick auf die Lagune...hatten gehofft, Delfine zu sehen, aber die wollten nicht so ganz, trotz unserer eigenen Version von ,,While my guitar gently weeps"


Die vierstuendige Wanderung durch den Regenwald beginnt...

Affen gesichtet!

Kuckuck!

Giftiger Frosch

Alle ein bisschen fertig am Ende der Wanderung. Von links nach rechts: Lily, Manusch, Jannik, Julia, Thomas und ich + dem Herren im orangenen Hemd, das ist Milan :)

Piranha-Fischen am Nachmittag

Ich war erfolglos, aber immerhin sass der Guia direkt neben mir



Rosaner Flussdelfin

Lagune am Abend

Nachts auf der Suche nach Caimanen

3. Tag

Besuch in einer Comunidad....der Schamane und seine Frau


Yucca fuers Brot raspeln

Fertig ist das Yuccabrot! (Schmeckt lecker, ist aus reiner Yucca)

Auch dieses Mal kein Glueck bei der Anacondasuche, war nicht in ihrem Zuhause


Zahmer Affe in anderer Comunidad, war total verliebt in Julia

4. Tag

Birdwatching ab 5h morgens

Stinky bird!

Nach dem Fruehstueck ging es im Kanu weiter...ich hatte kein Paddel, also habe ich danach das Fotografieren uebernommen...

Die Jungs hatten noch n paar Probleme beim Lenken...
Abkuerzung: Barfuss durch den Amazonasschlamm

Piranha zum Mittagessen...hatte wohl ziemlich viele Greten

Am Nachmittag machten wir uns dann wieder auf die Suche nach einer Anaconda...leider vergeblich, aber immerhin konnten wir Samen sammeln, die als Chips beim Pokern dienten...

5. Tag


Ein letztes Mal Totenkopfaeffchen vor der Lodge

Ein letztes Mal Kanu fahren...

Abschlussfoto mit unserem coolen Guide (Lily ist nicht mit drauf, sie ist einen Tag frueher gefahren)

Tiere gesichtet:
Grosses Aramaennchen (vom Aussterben bedroht!)

Noch mehr Affen...

Digge Spinne im Esssaal..habe ich leider verpasst.

Wieder in Atahualpa angekommen: Karneval
Natuerlich mit viel Reggeaton, wie man die sexy Moves dazu ausfuehrt, wissen die Schulkinder am besten :D


Das war es erstmal, ich wuensch euch viel Spass beim Bilder gucken. :)